Ätna-Südgebiet: Nicolosi.
Koordinaten: 33S 500884E 4170927N (Utm Wgs84) | 37°41'08.0″N 15°00'36.1″E
HÖHE: 1640 m
Entwicklung: 82 m insgesamt.
Nächster bekannter Ort: Monte Nero del Bosco
Erkundung: Nicht leicht zugänglich, kann nur mit Licht und Helm besichtigt werden.
Übernommen von Dario und Paolo Teri (am 27.4.2021)
Mitteilung an die zuständige Gemeinde am \\
Die Grotta della Volpe ist ein klassisches Beispiel einer Lavastromhöhle am Ätna aus der Lava von 1892, aus der auch die Silvestri-Krater entstanden sind. Die Besonderheit dieser Höhle, die sie für einen Besuch interessant macht, ist die ständige Zirkulation frischer Luft, die man vor allem im Sommer auch draußen spüren kann, und das Vorhandensein von Tierknochen am Boden der Höhle, vermutlich die Überreste eines Fuchsmahls, daher der Name. Die Lavaröhre verläuft 82 Meter lang in einem einzigen Kanal. Der Eingang wird durch die kurzlebige Mündung des Lavaflusses gebildet und ist leicht zugänglich. Der Boden besteht aus Lava vom Typ AA. Nach etwa zwanzig Metern kommt eine Konkretion aus durchscheinenden weißen Mineralien zum Vorschein. Etwa 50 Meter vom Eingang entfernt kommt es zu einem Einsturz, der das Gewölbe soweit verdünnt, dass ein Luftdurchgang entsteht, der die oben erwähnte Umwälzung bewirkt. Nach der Überwindung einer Verengung von einigen Metern steigt das Gewölbe wieder an und erreicht wieder seine durchschnittliche Höhe von einigen Metern. In der Nähe wurden von denselben Autoren weitere ähnliche Höhlen entdeckt und in die Open Street Maps eingetragen. Unter ihnen sind die Grotta dei Penitenti hervorzuheben, die in der Volkszählung enthalten ist, und die Grotta Garbage, eine kleine Höhle, in der sich leider mehrere vom Wind herbeigetragene Säcke und Plastik vom Rifugio Sapenza befinden.
[osm_map_v3 map_center=”37.6863,15.0088″ zoom=”14.8″ width=”100%” height=”450″ post_markers=”1″ ]
Dario Teri 27. April 2021 Ungesehene und wenig bekannte Ätna-Höhlen Keine Antworten